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Geben sie ihren Pflanzen das Licht, das sie verdienen.

Unsere hochwertigen Pflanzenleuchten sind die Lösung für alle, die an schattigen Plätzen oder gar ohne Tageslicht nicht auf Pflanzen verzichten möchten. Mit fortschrittlicher LED-Technologie und einem speziell für Pflanzen entwickelten LED-Chip können sie ihre Pflanzen an jedem Ort gedeihen lassen. Egal ob grüne Wände, große Bäume wie Bucidas oder Pflanzwände als Raumteiler, für jeden Ort haben wir die richtige Lösung. Mit unseren Leuchten verwöhnen sie ihr Grün. 

Das Ergebnis: Sattes Grün, kräftige Triebe und eine blühende Schönheit, die auch bei geringem Tageslicht begeistert. 

Pflanzenleuchten

Optimale Lichtspektrum für "Green Walls"

Das optimale Lichtspektrum für Grünpflanzen im Einsatzbereich „Green Walls“ oder „Vertikal Green“.

Ebenso wie das menschliche Auge haben Grünpflanzen eine Empfindlichkeitskurve, in diesem Fall für die Photosynthese. Pflanzen absorbieren Licht in dem Teilbereich zwischen 400-700 nm. Diese Strahlung, die die Photosynthese aktiviert nennt man „PAR“ (photosynthetically active radiation). Die Meßeinheit für die gesamte PAR eines Beleuchtungssystems, bzw., der photosyntetische Photonenfluß (PPF) wird in der Einheit μmol/s dargestellt. Die Dichte des genannten Photonenflußes (PPFD) zeigt die Menge an PAR, die einer Pflanze tatsächlich zur Verfügung stehen, Meßeinheit: μmol/m²s

Spektrum lightgreenchip by lightemotion

Hier wird das Wachstum der Pflanzen durch drei Prozesse gesteuert:

  • Photosynthese (Stoffwechsel)
  • Photomorphogenese (Formenentwicklung)
  • Photoperiodismus (Tageslängenreaktion)

Die Photosynthese

beschreibt, einfach ausgedrückt, wie Pflanzen Licht in Energie wandeln. Das Licht wird mit Hilfe der Pigmente Chlorophyll A und B absorbiert. Hierbei unterstützen weitere Hilfspigmente, z.B., Carotionide. Der für diesen Prozess notwendige Wellenbereich liegt zwischen etwa 430 – 660 nm, für die Carotionide, z.B. Beta-Carotin, zwischen 400 – 500 nm.

Die Photomorphogenese

beschreibt den Lichteinfluß auf die Formgebung der Pflanzen. Hier bewirkt ein größerer Anteil von blauem Licht das Wachstum in buschiger und gedrungener Form während ein größerer Anteil von rotem Licht ein gestrecktes Wachstum ohne besondere Seitentriebe fördert.

Der Photoperiodismus

erläutert die Wirkung und Reaktion der Pflanzen auf die Länge von Hell- und Dunkelphasen. Diese beeinflussen direkt das Blühverhalten der Pflanzen. Ergänzend reagiert die Pflanze im Blühverhalten durch die Intensität von blauen und roten Lichtanteilen. Die hier entstehende Reaktion wird „phytocrome Reaktion“ genannt und bewirkt zum einen die verstärkte Photosynthese und zum anderen einen inaktiveren Zustand. Dieser wiederum verstärkt in der Dunkelperiode die Blütenproduktion.

Die Photosyntetische Wirkung

Aus den zuvor genannten Fakten ergibt sich, dass die Wellenlänge und die Farben die Photosynthese maßgeblich bestimmen. Die korrekte Zusammensetzung der Wellenlänge des Lichtes fördert das gesunde und natürliche Wachstum der Pflanzen. Ebenfalls nicht unerheblich ist die Wirkung der UV-Strahlung, insbesondere der UV-A Strahlung. Die Wellenlänge der UV-A Strahlung liegt im Bereich von 315 – 400 nm.

Auch die Infrarot-Strahlung (Emerson-Effekt) erhöht die Effizienz der Photosynthese. Obwohl, wie zuvor genannt, das für die Pflanzen wichtige PAR-Spektrum zwischen 400 – 700 nm liegt, hat nach neueren Erkenntnissen auch das Wellenlängenspektrum der UV-A Strahlung sowie der Infrarot-Bereich (über 700 nm) deutlichen positiven Einfluß auf die Photosynthese und damit auf das Pflanzenwachstum.

Die Lichtstärke und Farbtemperatur

Nicht unerheblichen Einfluß auf das Pflanzenwachstum hat die Lichtstärke (Lux) und die Farbtemperatur (Kelvin).

Die Sonne verwöhnt die Natur mit einer Beleuchtungsstärke zwischen 1 – 100.000 lx und einer Farbtemperatur (gemessen auf der Erdoberfläche) von ca. 5777 K (Kelvin). Der für das menschliche Auge nicht sichtbare Teil des Lichtes, Ultraviolett- und Infrarotstrahlung, ergänzen die Photosynthese. Aufgrund der Lichtabsorption durch Fensterglas gehen gerade diese „unsichtbaren“ Wellenlängen in Innenräumen verloren.

Empfehlung

Es ist daher bereits in der Planungsphase essentiell, sowohl das Lichtspektrum des Kunstlichtes möglichst natürlich nachzubilden, als auch die  Beleuchtungsstärke den räumlichen Verhältnissen anzupassen. Nicht zu vernachlässigen ist ein hoher Farbwiedergabeindex (Ra). Bei der Lichtsteuerung sollten die natürlichen Hell- und Dunkelphasen berücksichtigt werden.